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Warum brennt mein Gasgrill?

Schickling GasgrillsIn Bezug auf die Sicherheit bieten Gasgrills im Grunde viele gute Voraussetzungen. Bei einer richtigen Handhabung kommt es eher selten dazu, dass er brennt, vollkommen auszuschließen ist es allerdings nicht. Für die Entstehung eines Brandes gibt es unterschiedliche Ursachen. Außerdem sollte man sich nicht nur während des Grillens darum Gedanken machen, sondern auch davor, beziehungsweise danach. Der sogenannte Fettbrand stellt jedoch, sofern er vorkommt, besondere Herausforderungen an den Nutzer. In einem solchen Fall gilt es, die Nerven zu bewahren und richtig zu handeln. Wie man am besten mit einem solchen Brand umgeht und wie man ihn vermeiden kann, haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Wie kommt es zu einem Fettbrand?

Warum brennt mein Gasgrill?Wie der Name schon vermuten lässt, wird ein solcher Brand meist durch Fett verursacht. Allerdings ist es auch immer interessant zu wissen, wie es eigentlich dazu kommen kann, dass sich das Fett entzündet:

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  • Besonders fettiges Grillgut entwickelt beim Grillen so viel Fett, dass die Fettauffangschale überläuft und die Flüssigkeiten in die Brennereinheit gelangen.
  • Die Menge muss dabei nicht einmal besonders groß sein. Oftmals genügen schon ein paar Tropfen und der Grill entzündet sich.
  • Neben Fett ist auch die beim Grillen oftmals verwendete Marinade für das Fleisch schuld an einem Brand. Sie enthält nämlich Substanzen, die sich leicht entzünden können. Gelangt davon etwas in den Brenner, kommt es zum Brand.
  • Zu einem Brand kann es aus gleichen Gründen auch kommen, wenn die Fettauffangschale nicht regelmäßig oder ordnungsgemäß, von beiden Seiten, gereinigt wird. Das hinterlassene Fett bildet Verkrustungen, die sich beim nächsten Grillen aufheizen und schließlich in Flammen aufgehen.
  • Gelangt das Fett plötzlich und unvermittelt, sowie in einer größeren Menge in die Brennereinheit, besteht das Risiko, dass sich schlimmstenfalls eine Stichflamme entzündet.

Dass der Fettauffangbehälter überläuft, hat jedoch nicht immer zwingend etwas mit der Reinlichkeit zu tun. Steht der Grill beispielsweise schief, kann schon bei der kleinsten Menge etwas davon in die untere Etage laufen und somit in die Brennereinheit gelangen. Trotzdem ist eine regelmäßige Reinigung und ein fester Stand des Grills unerlässlich, um einen Fettbrand zu vermeiden.

Der Grill brennt – Und nun?

Leider kommt es manchmal dazu, dass die Gefahr unterschätzt wird und so steht der Grill plötzlich in Brand. Was sollte man in dieser Situation unternehmen? Der typische Ablaufplan für diesen Fall ist wie folgt: Zunächst einmal: Ruhe bewahren! Wer in dieser Situation in Panik gerät, dem fallen in der Regel die einfachsten Lösungsansätze nicht mehr ein.

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Tipp Hinweise
Gasflasche abdrehen!
  • Dadurch wird nicht nur die Zufuhr für das Gas unterbrochen, sondern auch die Explosionsgefahr der Flasche eliminiert. Wird diese nämlich heiß, besteht die Gefahr, dass sie detoniert.
Fettbrand löschen
  • Ein Fettbrand sollte auf keinen Fall mittels Wasser gelöscht werden, gleiches gilt für Mehl. Unter der Verwendung dieser Stoffe besteht stattdessen das Risiko einer Explosion.
Feuer ersticken
  • Es gilt, das Feuer zu ersticken. Idealerweise gelingt dies mit einem entsprechenden Feuerlöscher, der sich griffbereit in der Nähe des Grills befindet.
  • Besitzt man keinen Feuerlöscher, sind bestimmte Hausmittel ebenfalls effektiv. Dazu gehört Backpulver, beziehungsweise Natron. Gibt man diese Stoffe über das Feuer, werden die Flammen effizient erstickt.

Im Anschluss gilt es, den Grill so gut wie nur möglich zu reinigen. Auf diese Weise lässt sich die Gefahr für solch einen Brand erheblich minimieren.

Auf welche Elemente beim Feuerlöscher zu achten ist

Wer im Begriff ist, sich einen geeigneten Feuerlöscher anzuschaffen, der sollte darauf achten, dass er die Brandklasse “F” besitzt. Diese Feuerlöscher sind speziell für die Löschung von Fett- und Ölbränden geeignet.

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Tipp! Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung genau durch, um im Notfall gewappnet zu sein und zu wissen, wie Sie ihn richtig bedienen. Außerdem ist es erforderlich, dass er in gewissen Zeitabständen gewartet wird, um bei einem Brand ordnungsgemäß zu funktionieren.

Warum eine regelmäßige Reinigung immer zu empfehlen ist

Es gibt nach wie vor viele Griller, die ihren Grill, sowie den Rost so lassen, wie er ist, um ihn beim nächsten Mal einfach wieder einzusetzen. Die Argumente für diese Handhabung sind unterschiedlich. Der Grill müsse richtig eingebrannt sein, nur dann schmecke auch das Fleisch. In einigen Fällen ist es jedoch so, dass der Grill aufgrund von Bequemlichkeit nicht gereinigt wird. Denn zugegeben: Es ist keine angenehme Arbeit, diese Aufgabe zu erledigen.

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Achtung! Gerade wenn es dazu kommt, dass sich Fett einbrennt, oder Krusten entstehen, die man hinterher nur noch abschaben kann, reicht ein gewöhnlicher Fettlöser beim Spülen nicht mehr aus. Die Gefahr eines Brandes lässt sich durch ein angemessenes Reinigungsverhalten jedoch deutlich reduzieren. Beim Grillen sollte die Sicherheit, sowohl die des Grillmeisters als auch der Gäste, immer im Vordergrund stehen. Außerdem gewährleistet ein Grillrost, der relativ zügig nach dem Grillen gereinigt wird, eine viel bessere Hygiene.

Neben einem guten Fettlöser gibt es auf dem Markt zahlreiches Zubehör, das dabei hilft, unschöne Rückstände restlos zu entfernen. Neben einer Grillbürste gibt es spezielle Schaber, die mittels Klinge den Schmutz vom Rost kratzen. Besteht dieser auch noch aus Edelstahl, macht ihm diese Form der Reinigung nichts aus.

Kritischer wird es bei Modellen mit einem gusseisernen Rost. Diese werden in der Regel nicht gespült, sondern hinterher abgebrannt, damit sich Verschmutzungen lösen. Allerdings kann es auch bei diesen hin und wieder nicht schaden, sie mit Wasser, sowie Spülmittel zu behandeln und sie hinterher neu einzubrennen.

Abgesehen davon: Es ist inzwischen hinreichend bekannt, dass eingebrannte Grillreste das Grillerlebnis eher verschlechtern, da sie Einfluss auf den Geschmack des Fleischs nehmen. Dass die ganze Angelegenheit unter Umständen sogar gesundheitsschädlich sein kann, muss an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.

Hier noch einmal abschließend die Vor- und Nachteile einer regelmäßigen Reinigung

  • Man arbeitet stets mit einem sauberen Rost.
  • Verschmutzungen lassen sich leichter entfernen.
  • Gesundheitsgefährdende Stoffe werden zuverlässig entfernt.
  • Der Geschmack des Grillguts ist am Ende besser.
  • Es hängt mit ein wenig Arbeit zusammen.

Bildnachweise: Adobe Stock / Countrypixel, Amazon/ Schickling

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