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Urbanes Grillen – das macht den Trend aus

Klarstein GasgrillsGrillen und chillen inmitten der Stadt auf dem Balkon oder der Terrasse – der neue Trend begeistert und ist ganz einfach umzusetzen. Es muss längst nicht mehr immer das Grillen im Grünen sein, denn es gibt auch zahlreiche urbane lauschige Plätzchen, wo das Grillgut schmeckt. Allerdings gibt es bei dem urbanen Grill-Trend einiges zu beachten, denn nicht jeder Grill ist dafür geeignet. Mit ein paar smarten Tipps wird das urbane Grillen aber für jeden ein echtes und erlaubtes Highlight.

Urbanes Grillen: hier ist es erlaubt

Urbanes Grillen - das macht den Trend ausNicht jeder hat seinen eigenen Garten und kann dort zu tollen Grillpartys einladen. Wer in einem urbanen Umfeld lebt, muss allerdings nicht auf das Grillerlebnis verzichten, wenn er sich an der einige Spielregeln hält.

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Im Mietvertrag ist festgehalten, ob und wie das Grillen in den eigenen vier Wänden überhaupt erlaubt ist. Auch die Nachbarn haben ein Mitspracherecht oder sollten es zumindest. Ist das Grillen auf dem Balkon oder der Terrasse durch den Vermieter gestattet, könnte der tolle Grillgeruch Nachbarn stören. Um das Grillvergnügen nicht zu stören und die guten Beziehungen zu Nachbarschaft zu gefährden, gilt es:

  • mit Nachbarn sprechen, ob und wann gegrillt werden kann
  • ausladende Grillpartys anmelden (beispielsweise mit einem Aushang im Hausflur)
  • bestenfalls Nachbarn zur Partie einladen oder anbieten, ein wenig leckeres Grillgut vorbeizubringen

Grillen in der Stadt: das Grün vor der Haustür nutzen

Wer nicht auf dem eigenen Balkon oder der eigenen Terrasse Grillen kann oder darf, findet im näheren Umfeld mit Sicherheit ein paar Ausweichmöglichkeiten. Viele Städte bieten in Parks oder auf Flusswiesen eigens dafür vorgesehene Grillplätze.

Das urbane Grillvergnügen außerhalb der eigenen vier Wände hat Vorzüge, aber auch Nachteile:

Vorteile Nachteile
  • der Lärm und Geruch stört die Nachbarn nicht
  • es finden sich noch andere Grillfreunde in unmittelbarer Nähe
  • etwas mehr Platz als beispielsweise auf dem eingeengten Balkon
  • es darf auch etwas lauter zu gehen, denn Nachbarn fühlen sich in öffentlichen Parks nicht gestört
  • der Weg bis zum Grillplatz kann lang und beschwerlich sein
  • die Grillutensilien müssen erst zum urbanen Grillplatz gebracht werden

Offenes Feuer oder Elektro: urbanes Grillen hat viele Gesichter

Der Holzkohlegrill ist natürlich das klassische Nonplusultra, wenn es um maximalen Grillgenuss geht. Viele Grill-Fans schwören auf den unnachahmlichen, rauchigen Geschmack und möchten nichts anderes. Allerdings birgt der Holzkohlegrill auch viel Konfliktpotenzial, vor allem durch seine Rauchentwicklung.

Wer auf Terrasse oder Balkon grillt, könnte Probleme mit den Nachbarn bekommen, wenn der Rauch nach oben steigt. Für einige ist der Grillgeruch ein echter Leckerbissen und macht Lust auf mehr, für andere einfach nur Geruchsbelästigung. Um einem Nachbarschaftsstreit vorzubeugen, gibt es eine Abhilfe: den Elektrogrill. Um zu vergleichen, welche Grillmöglichkeit die Nase vorn hat, gibt es die Vorzüge und Nachteile beider Grillvarianten:

Holzkohlegrills Elektrogrills
  • Grillgeschmack bei Fleisch, Fisch und Co.
  • preisgünstige Grillmöglichkeit
  • verschiedene Grill-Größen
  • lange Vorbereitungszeit durch vorheizen
  • Rauch kann gesundheitsschädlich sein
  • schnell einsatzbereit, da rasches vorheizen
  • gleichmäßige Hitzeabgabe
  • gesünderes Grillen, da keine schädlichen Dämpfe entstehen
  • besserer Kontrolle des Gaupunktes
  • Strom ist erforderlich, dadurch weniger flexibel einsetzbar
  • Raucharoma fehlt vielen Grill-Fans

Einige Holzkohlegrills sind portabel, andere nicht. Wer Wert auf einen flexiblen Grill legt, sollte sich den Elektrogrill einmal näher anschauen.

Tipp: Wer das typische Gittermuster auf dem Fleisch auch mit einem Elektrogrill haben möchte, kann dies mit einem gekonnten Trick bekommen. Mittlerweile haben viele Grillplatten der Elektrogrills die Gitterstruktur des klassischen Holzkohlegrills. Der optische Unterschied fällt damit kaum auf.

Urbanes Grillen kann auch gesund sein

Urbanes Grillen ist nicht nur etwas für Hipster, sondern auch für echte Kerle. Dabei müssen Fleisch und Co. aber nicht vor Fett triefen, denn es geht auch gesund. Wer dem klassischen Holzkohlegrill nicht abschwören möchte, kann mit einer Alu-Pfanne richtig viel (geschmacklich) bewirken:

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  • verbrannte Stellen gibt es nicht mehr
  • bessere Steuerung des Gar-/Grillprozesses
  • Fett tropft nicht in das Feuer, sodass keine giftigen Dämpfe entstehen

Außerdem spart die Alu-Panne auf dem Grill später Putzzeit, sodass mehr Raum zum Entspannen und Genießen bleibt.

Tipp: Gemüse ins urbane Grillerlebnis einbaue: So leicht geht’s

Steak, Rostbratwürste oder Fisch sind beliebtes Grillgut, aber auch Gemüse ist für den Grill bestens geeignet. Zu den beliebtesten Gemüsesorten für den Grill gehören:

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  • Paprika
  • Pilze
  • Tomaten
  • Zucchini

Diese weicheren Gemüsesorten sind ideal, um sie direkt über der Glut zu grillen. Allerdings sollten sie dafür in einem Schutzmantel (beispielsweise einem Alubeutel) liegen, da sonst die Glut den Geschmack verdirbt und das Gemüse ungenießbar macht.

Tipp! Aber auch etwas festere Gemüsesorten werden auf dem Grill richtig lecker. Dazu zählen Kartoffeln, Kohlrabi, Möhren, Maiskolben oder Süßkartoffeln.

Wer möchte, kann die Gemüsestücke einzeln auf den Grill legen oder sie mit Kräutern und Marinearten verfeinern. Zu einem echten Geschmackserlebnis werden sie beispielsweise, wenn sie mit Kräutern und etwas Öl in einer Grillschale eingelegt und langsam erhitzt werden. Die sich entfaltenden Aromen steigen sofort in die Nase und lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Maiskolben sind der Grillklassiker schlechthin. Mit etwas Kräuterbutter gelingen sie noch besser und werden mit ausreichender Hitze und etwas Röstaroma zum absoluten Geschmacksorgasmus. Um die gegrillten Maiskolben besser essen zu können, empfiehlt sich ein kleiner Spieß links und rechts, denn damit bleiben die Finger sauber.

Urbanes Grillen mit Gas: eine Alternative zu Elektro und Kohle

Ein Gasgrill ist eine gute Alternative zu Kohle und Elektro. Er kann flexibel auf Balkon, Terrasse, aber auch im Wohnraum genutzt werden. Allerdings ist der Gasgrill häufig auch unflexibel, denn die größeren Modelle lassen sich aufgrund des Gewichtes nur schwerlich bewegen.

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Außerdem erfordert der Gasgrill immer eine Bevorratung mit einer Kartusche, da sonst das Grillerlebnis ausbleibt. Dennoch hat der Gasgrill einige Vorzüge, die ihn auch für ein urbanes Grillen perfekt machen:

  • fast keine Rauchbildung
  • optimale Temperaturregelung
  • schnelle Einsatzbereitschaft (meist steht der Grill mit einem Knopfdruck zur Verfügung)

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum der Gasgrill für urbanes Grillen nur bedingt geeignet ist: Bei der Anschaffung ist er häufig preisintensiver als ein solider Holzkohlegrill oder die Elektro-Variante. Wer preisgünstig urban Grillen möchte, sollte deshalb die kostengünstigen Holzkohle-Alternativen ins Auge fassen, welche es vor allem online gibt. Der Nachteil: Häufig sind die portablen Holzkohlegrills Einwegvarianten und können für weitere Grillerlebnisse nicht mehr genutzt werden.

Bildnachweise: Adobe Stock / Mirko, Amazon / Klarstein

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