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Gasgrill einbrennen – Tipps für die Erstbenutzung

Schickling GasgrillsWer einen neuen Grill angeschafft hat, kann es bestimmt gar nicht erwarten, dass die Grillsaison beginnt. Bevor man jedoch das erste Fleisch auf den Rost legt, sollte man den Grill einbrennen. Dieser Vorgang bereitet das Gerät auf die eigentliche Arbeit vor und verleiht ihm gleichzeitig eine Schutzschicht, die vor Rost und anderen Einflüssen schützt. Doch wozu ist es noch sinnvoll, einen Gasgrill einzubrennen? Wie geht man dabei am besten vor und welcher Prozess gerät dabei ins Laufen? Wir haben uns mit all diesen Fragen beschäftigt und möchten nachfolgend eine Zusammenfassung für Sie erstellen.

Welcher Zweck wird beim Einbrennen verfolgt?

Gasgrill einbrennen - Tipps für die ErstbenutzungWährend des Grillens entstehen Verschmutzungen, die aus Fetten, Fleischpartikeln und anderen Substanzen bestehen. Diese haben die Eigenschaft, auf Dauer dem Grillrost zu schaden und sich ins Material zu fressen, sofern sie nicht entfernt werden.

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Um den Rost vor diesen Auswirkungen zu schützen, wird mittels dem Einbrennen eine sogenannte Patina erschaffen. Die Patina hat nicht nur die Eigenschaft, dass die Verschmutzungen keinen Schaden anrichten können. Gleichzeitig schützt sie den Grillrost auch vor dem verrosten.

Eine weitere positive Eigenschaft der Patina besteht darin, dass das Grillgut nicht mehr so schnell am Rost haftet und somit unversehrt bleibt. Mit diesem Vorgang wird jedoch noch ein weiteres Ziel verfolgt: Unter Umständen haften an einem neuen Grill noch Rückstände aus der Produktion, die der Mensch nicht verzehren sollte. Außerdem beeinflussen sie den Geschmack des Grillguts negativ. Sie werden beim Einbrennen beseitigt, so dass ein unbedenkliches Grillen möglich ist.

Achtung! Das Einbrennen ist hauptsächlich bei Gasgrills sinnvoll, deren Rost aus Gusseisen besteht. Ist er stattdessen aus Edelstahl gefertigt, lässt er sich nach dem Gebrauch einfach mit Wasser und Spülmittel reinigen. Hierfür ist ein Einbrennen nicht notwendig.

Wie man einen Gasgrill richtig einbrennt

Um einen Grill richtig einzubrennen, ist es wichtig, welche Komponenten bei dieser Aufgabe in jedem Fall einbezogen werden sollten. Mit dazu gehört:

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  • Rost aus Gusseisen
  • Grillplatte
  • Grillpfanne aus Gusseisen
  • Brennereinheiten

Zum Einbrennen des Gasgrills geht man am besten wie folgt vor:

  • Der gesamte Grill wird mit Öl eingestrichen. Sonnenblumen- oder Rapsöl sind hierfür optimal, da sie sehr hitzebeständig sind. Eine Alternative ist Erdnussöl.
  • Schalten Sie zunächst einen der Brenner ein, auf die niedrigste Stufe.
  • Besitzt das Gerät mehrere Brenner, werden diese mit etwa einem Abstand von einer Minute nacheinander eingeschaltet.
  • Nun wird die Temperatur schrittweise erhöht, bis der Rost oder die Platte zu rauchen beginnt. In der Regel dauert dieser Vorgang bis zu 20 Minuten.
  • Bei dieser Temperatur lässt man den Grill nun für etwa 40 bis 45 Minuten einbrennen. Achten Sie während dieser Zeit darauf, dass Sie nicht im Rauch stehen, da hierbei Partikel in die Luft geraten, die für Sie gesundheitsschädlich sein können.
  • Ist die Zeit um, stellen Sie die Temperatur langsam wieder herunter.
  • Im Anschluss kann der Grill ganz normal genutzt werden.

Regelmäßige Pflege zum Erhalt der Patina

Nach dem Grillen sollte man möglichst ein gewisses Maß an Pflege walten lassen. Hierbei werden die Reste auf dem Rost mit einem Schaber oder einer Grillbürste entfernt, in besonders hartnäckigen Fällen kommt auch mal Spülmittel zum Einsatz. Allerdings müssen Sie hierbei beachten, dass wenn Sie den Rost spülen, dass er hinterher wieder eingebrannt werden muss.

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Für gewöhnlich reicht es, wenn Sie einen Gusseisen-Rost nach dem Gebrauch möglichst abbürsten, um Verschmutzungen zu entfernen, oder ihn vorher freibrennen. Das Freibrennen gewährleistet, dass sämtliche Reste verbrannt werden und der Rost somit wieder einwandfrei genutzt werden kann. Das Freibrennen funktioniert wie folgt:

Schritt Hinweise
Schritt 1 Am besten unternehmen Sie diesen Vorgang direkt nach dem Grillen. Dann lösen sich Verschmutzungen leichter, welche sich hinterher mit der Bürste leichter entfernen lassen.
Schritt 2 Die Brennereinheiten werden nacheinander gestartet und genauso gehandhabt, wie beim Einbrennen.
Schritt 3 Haben diese die Höchsttemperatur erreicht, lässt man den Grill für zehn Minuten auf der Temperatur laufen.
Schritt 4 Ist die Zeit abgelaufen, werden die Brenner wieder ausgeschaltet.

Es ist empfehlenswert, den Grillrost hinterher mit etwas Öl einzupinseln, um ihn vor etwaigen Einflüssen zu schützen. Statten Sie sich in jedem Fall auch mit Schutzhandschuhen aus, um sich während der Handhabung der einzelnen Komponenten nicht zu verbrennen.

Vor- und Nachteile des Einbrennens

Das Einbrennen ist nicht zwingend jedermanns Sache. Daher entscheiden sich viele Nutzer für den Gebrauch eines Gasgrills, der mit einem Edelstahlrost ausgestattet ist. Dieser kann ganz unkompliziert abgespült werden. Wir möchten zum Schluss noch einmal die Vor- und Nachteile zusammenfassen, um einen noch besseren Eindruck zu erlangen.

  • Der Grillrost ist vor Rostentwicklung und Verschmutzungen besser geschützt.
  • Das Grillgut haftet schlechter an der Oberfläche.
  • Dank der entwickelten Patina ist er langlebiger.
  • Die Reinigung ist nicht immer unbedingt einfach.
  • Eventuell ist ein erneutes Einbrennen erforderlich.
  • Rückstände von Verschmutzungen beeinflussen den Fleischgeschmack.

Bildnachweise: Adobe Stock / CL-Medien, Amazon/ Schickling

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